Musterseite Dispokredit

Änderungen anlässlich der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie tritt am 21. März 2016 in Kraft. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, müssen Sie die Seite "Dispokredit" anpassen, die wir zentral unter Privatkunden / Kredit & Baufinanzierung / Kredit ausliefern.
Hier erläutern wir Ihnen die Anpassungen, die Sie an der bestehenden Seite vornehmen müssen. Unter "Gestaltungsvorschlag" finden Sie zudem ein Muster, das Ihnen als Vorlage für Ihre Seite "Dispokredit" dient.

  • Auf dem Reiter "Überblick": Bitte fügen Sie hier zwingend eine Tabelle mit Ihren individuellen Konditionen ein. Orientieren Sie sich hierbei an unserer Vorlage hier unten auf der Seite.
  • Auf dem Reiter "Weitere Informationen" haben wir die Kundeninformation des BVR aufgenommen. Bitte passen Sie ihn an Ihre Bedürfnisse an und übernehmen sie ihn in Ihre individualisierte Seite.
  • In den "Häufigen Fragen" wurde der Begriff "Kredit" durch den Begriff "Darlehen" ersetzt.

Bitte beachten Sie, dass wir nur den zentral ausgelieferten Content prüfen können. Bei vielen Inhalten, die Sie vorher auch schon individualisieren mussten, müssen Sie auch jetzt Individualisierungen gemäß des BVR-Leitfadens vornehmen, so zum Beispiel bei dem Reiter "Konditionen" auf verschiedenen Seiten und dem damit verbundenen repräsentativen Beispiel gemäß Verbraucherkreditrichtlinie. Diese Informationen für den Verbraucher müssen in klarer, eindeutiger und auffallender Art und Weise ergänzt werden.

Häufige Fragen

Welche Kosten entstehen für die Einräumung und Inanspruchnahme des Dispokredites?

Außer den vereinbarten Sollzinsen (siehe Tabelle im Reiter "Überblick" sowie unter dem Reiter "Weitere Informationen") fallen für die Inanspruchnahme des Dispokredites keine weiteren Kosten an. Auch werden die Sollzinsen nur für die Dauer und den tatsächlich in Anspruch genommenen Darlehensbetrag berechnet.

Was versteht man unter Bonität?

Die Bonität, auch Kreditwürdigkeit genannt, gibt Auskunft darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kunde ein Darlehen pünktlich und vollständig zurückzahlt. Für die Bank ist die Bonität des Kunden eine wichtige Entscheidungsgrundlage dafür, ob und in welcher Höhe ein Darlehen gewährt werden kann.

Was ist die SCHUFA?

Die SCHUFA ist die "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung". Sie liefert ihren Vertragspartnern, wie zum Beispiel Banken, darlehensbezogene Informationen über Verbraucher. Die Vertragspartner hingegen übermitteln der SCHUFA bestimmte Daten im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung mit ihren Privatkunden. Die SCHUFA schafft damit die Grundlage für eine sichere Darlehensvergabe und schützt Verbraucher so vor potentieller Überschuldung.

Hinweis: Dispokredite stellen ein besonders flexibles und kurzfristig nutzbares Kreditangebot dar. Wer eine längerfristige Finanzierung benötigt, sollte stets andere Angebote wie zum Beispiel einen Privatkredit nutzen. Diesen gibt es zu teilweise deutlich günstigeren Konditionen als den Dispokredit.